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Schüler feierten ihr bestandenes Examen

- Als examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Krankenpflegrinnen dürfen sich nun bezeichnen: Clarissa Amenda; Nuray Bekdemir; Nadine Bremer; Elif Cayli; Sabrina De Manna; Kyra Drees; Hicran Günes; Ermin Jansen; Hanife Jusufi; Jens Konietzka; Karen Kostorz; Matthias Maßmann; Madeleine Nollenberger; Roksana Podlewska; Heroina Salihi; Angelina Sölling; Rosel Dalaf.
Am 12. September 2012 beendete der Kurs 2009 – 2012 mit der feierlichen Examensübergabe in der Aula unseres Bildungszentrums seine Zeit der Ausbildung.
Im Beisein der Angehörigen wurden den Frischexaminierten die Prüfungszeugnisse überreicht. Dazu versammelten sich neben dem Vorstand der Jordan Mai Krankenpflegeschule e.V. auch ehemalige Schüler und Schülerinnen sowie die Leitungen und Praxisanleiter der Stationen.
In seiner Rede zum Examen bekundete der Vorsitzende des Jordan Mai Krankenpflegeschule e.V. Herr Dr. Bernhard Unkel, zunächst seinen Dank an alle Personen die an der erfolgreichen Ausbildung mitgewirkt haben. Gleichzeitig hob er hervor, dass die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege auch mit erheblichen Mühen und Belastungen versehen ist. Nur durch die intensive Begleitung durch das Schulteam, den Praxisanleitern und den in unserer Schule stets geförderten inneren Zusammenhalt eines Jahrganges, sind diese Belastungen für junge Menschen zu stemmen.
Zum Abschluss seiner Rede dankte er nochmals besonders dem Kursleiter Herrn Gregor Pleiss, der es verstanden hat den Kurs, mal mit strengem Blick – mal mit Verständnis für die Situation, stets auf dem rechten Weg zu halten.
Gerade das hohe Maß an Vertrauen, engem Kontakt und Gemeinsamkeit dass sich während der Ausbildungszeit zwischen Lehrern, Dozenten und Schülern entwickelt hat, macht den Unterschied einer kleinen Ausbildungsstätte aus. So blicken wir mit zwiespältigen Gefühlen auf dieses Examen, denn einerseits sind wir und die Frischexaminierten froh es hinter sich zu haben – andererseits geht aber auch Kurs von der Schule ab und somit auch ein Teil von uns.
Neuer Kurs startete im Oktober

- Den Kurs 2012-2015 bilden unabhängig vom Foto: Karina Adamietz; Kathrin Czech; Nina Golombeck; David Grzanna; Mario Grzanna; Jan Gutkowski; Ann-Kathrin Hämmerling; Miriam Hartung; Alexandra Hauffe; Selma Horic; Christopher Kiefert; Malin Klimesch; Victoria Kretschmann; Michelle Kus; Sabrina Lehmann; Kevin Liedtke; Jasmin Mauer; Michelle Mrowka; Marvin Pachan; Sabrina Philipp; Baran Rauf; Laura Ritter; Natalie Schäfers; Diana Schucht; Benjamin Seiffert; Ranjit Singh-Thind; Nazmiye Sunmaz; Niklas Szepan; Görkem Usta; Esra Yildiz
Am 01.10.2012 nahmen 30 neue Schüler und Schülerinnen an unserem Bildungszentrum ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und Krankenpfleger auf.
Nach einem vom Mittelkurs unter dem Motto: „Dieser Weg wird kein leichter sei, doch ihr baut ihn auf, Stein für Stein!“ gestalteten gemeinsamen Gottesdienst wurde in der Arbeitstherapie des Elisabeth Krankenhaus Erle der neue Kurs aufgenommen. Dr. Bernhard Unkel als Vorsitzender des Vorstandes der Jordan Mai Krankenpflegeschule, stellte in seiner Begrüßungsrede folgende Punkte in den Mittelpunkt:
„Einige Besonderheiten der Jordan Mai Krankenpflegeschule haben Sie nun schon kennen gelernt“, begann er seine Rede. Das „Wir-Gefühl“ im gemeinsamen Gottesdienst gestaltet durch den Mittelkurs und die Patenschaften der Schüler und Schülerinnen des Mittelkurses für die „Neuen“. „Gerade zu Beginn einer Ausbildung gäbe es wohl nichts scheußlicheres als Einsamkeit an einer neuen Arbeitsstelle,“ betonte er.
Der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege ist sehr intensiv auf den Umgang mit Menschen ausgerichtet, so dass Kommunikation und Kooperation untereinander eine wesentliche Voraussetzung ist. Hier wird in den ersten Monaten der Ausbildung auch ein besonderer Schwerpunkt liegen – das Stichwort ist hier soziale Kompetenz.
Die zwischenmenschliche Beziehung innerhalb eines Kurses, mit dem Schulteam und Dozenten und in der Folge auch zu den Praxisanleitern stellt insgesamt eine Lernatmosphäre her, in der ein erfolgreiches Lernen erst möglich wird.
„Es ist uns eine sehr schöne Tradition, vor dem Alltag von Schule und Praxis erst einmal etwas von der Atmosphäre zu vermitteln, die in unserer Schule herrscht“ sagte er.
„Sie haben eine Ausbildung gewählt die in „real-time“ und nicht in einer Lehrwerkstatt stattfindet. Dies bedeutet auch das man mit Situationen konfrontiert wird die physich und psychisch belastend sein können. Und wenn das bei Ihnen so ist – dann kommen Sie zu uns, wir werden es verstehen und ihnen helfen wo wir können, gab er zu verstehen. Vertrauen und Vertraulichkeit sind wichtig, darauf können Sie bei uns bauen.
An die Rede von Dr. Unkel schlossen sich noch Begrüßungsworte des Schulleiters Udo Kampes an. Er stellte die Besonderheit des Namenspatrons der Jordan Mai Krankenpflegeschule – Bruder Jordan – in den Mittelpunkt seiner Begrüßung. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht, war Bruder Jordan ein Mensch der für Andere, sich in einer Notlage befindenden Menschen, ein offenes Ohr hatte. Diesen Menschen zuhörte, für sie betete, ihnen keine Wunder versprach, aber hielt was er ihnen versprach. Er war für Andere da, wenn sie ihn brauchten!
In Anlehnung an seine ihm eigene Art wollen wir als Schulteam einerseits für unsere Schüler und Schülerinnen da sein und andererseits eine Grundeinstellung zur Arbeit am kranken Menschen vermitteln, die es jedem möglich macht seinen Weg bei der täglichen Arbeit zu finden. Der Kranke braucht eben mehr als nur fachlich korrekte Versorgung. Manchmal hilft ein offenes Ohr, ein begleitendes Wort oder ein einfach nur ein „Dasein“, wenn es erforderlich ist über eine schwere Situation hinweg zu kommen. So wie ein kranker Mensch hier und da eine Stütze, einen Wegbereiter oder Lenker braucht, brauchen auch Auszubildende gelegentlich Stützen, Begleiter oder einen Pfadfinder. All das will das Schulteam für Sie sein.
Danach gab er das Frühstücksbuffet frei, das wie jedes Jahr von der Küche des Elisabeth Krankenhaus hervorragend organisiert war.







