Schmerzambulanz

Im Rahmen eines interdisziplinären Betreuungskonzeptes werden individuelle Behandlungspläne für jeden einzelnen Patienten erstellt. Hierbei kommen modernste Therapiekonzepte zum Einsatz. Z.B. alle gängigen regional-anaesthetischen Blockadeformen (wie lumbale, axilläre Plexusanaesthesien, epidurale Opioidinjektionen) sowie Infiltrationen, Infusions- und Immunglobulintherapie.

Die International Association for the Study of Pain definiert Schmerz folgendermaßen:
„Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder drohender Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“

Jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Sie haben immer sowohl körperliche als auch psychische Ursachen - nur sind die Anteile unterschiedlich stark gewichtet.

Neben dem stationären Angebot zur Schmerztherapie können wir in der Schmerzambulanz des Sankt Marien-Hospitals Buer Patienten, die uns von niedergelassenen Ärzten überwiesen werden, ambulant behandeln. In einem eigens hierfür eingerichteten Praxisbereich innerhalb der Klinik bieten wir moderne konventionelle Verfahren der Schmerzbekämpfung, Akupunktur, Traditionelle Chinesiche Medizin und Entspannungstechniken an. Immer geht der Therapie eine ausführliche Voruntersuchung voraus, die sowohl auf körperliche als auch auf psychische Faktoren ausgerichtet und das gesamte Umfeld des Patienten betrachtet. Der Ansatz in der Schmerztherapie ist ganzheitlich und interdisziplinär.

Die Schmerzambulanz richtet regelmäßig interdisziplinäre Schmerzkonferenzen mit Patientenvorstellung aus. Die Konferenzen finden jeden zweiten Mittwoch  von 16.30  bis 18.00 Uhr in den Räumen der Schmerzambulanz des Sankt Marien-Hospital Buer statt. Anmeldung bitte in der Ambulanz unter Tel.: 0209 364 4670.



Dr. Yvonne Waxenberger, Leiterin der Schmerzambulanz und Oberärztin der Klinik für Anaesthesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie